Shamal

Weltumseglung

Trauminsel Fulaga

Die Unterwasserwelt ist grossartig, Korallen in allen Farben und Formen dicht nebeneinander, viele Fische in allen Grössen und wenn man sich beim Schnorcheln mit der Strömung durch den Pass ziehen lässt schwebt man über der ganzen Pracht durch das glasklare Wasser. Auch das Tauchen ist ein Hammer, man taucht durch Barrakuda Schulen und anderen grossen Fischen und wir sehen 15 Riff Haie die ca. zwei Meter gross sind, theoretisch für Menschen nicht gefährlich, aber hier scheinen sie Taucher nicht gewöhnt zu sein, sind sehr neugierig und kommen uns sehr nahe. Es geht alles gut aber es ist doch ein beklemmendes Gefühl. Schön und beruhigend ist dann schon eher der grosse Manta der über uns hinweg schwimmt. Das Wasser ist so klar das man unter Wasser ca. 50 Meter weit sehen kann.

Auch oberhalb des Wassers ist alles sehr faszinierend und schön.

Der Frachter mit der bestellten Ware wurde sehnlichst erwartet und was wir dann zu sehen bekommen gleicht eher einem Seelenverkäufer, ein alter umgebauter chinesischer Fischkutter, verwunderlich das sich damit jemand aus dem Hafen wagt. Geladen ist alles kreuz und quer, die Ware in Plastiksäcken die mit Familiennamen beschriftet sind, dazwischen stehen ein paar 200 Liter Fässer mit Diesel und Benzin. Beim abladen wird improvisiert, so gar nicht nach unserem Stil, aber man hat Zeit und irgendwie kommt die Ware doch an Land und von dort trägt die ganze Bevölkerung ihr Schätze auf den Schultern oder in Karreten nach Hause.

Mit unserer Gastfamilie verbringen wir eine schöne, intensive Zeit bei gegenseitigen Einladungen, Mae flechtet für uns eine Matte aus Pandanusblätter und wir versuchen uns beim Flechten eines Korbes, was gar nicht so einfach ist, aber mit Hilfe der Profis gibt es doch was. Auf der Insel sind Schnitzer am Werk deren Werke aus Vesiholz in Suva in Souvenirläden angeboten werden.

 

Die Frauen sind auch hier eitel und so wird ein Women’s Day organisiert, am welchem Geld für die Schule gesammelt wird. Die Preisgelder für die schönsten Kleider werden gespendet.

Wir werden noch zum Geburtstagsessen von Tai eingeladen der 61 wird und es war wirklich ein Festessen Mae hat wieder erstaunliches aus ihrer sehr einfachen Küche gezaubert. Die Kinder servieren und waschen alles ab, alles scheint so einfach. Wir verabschieden uns von unserer lieben Gastfamilie und erhalten zu allem noch Abschiedsgeschenke, wir sind sehr berührt. Vinaka vaka levu!

 

Die Ausfahrt ist wieder ein Erlebnis alles zum Greifen nahe aber immer hat es unter und neben der Shamal genügend Wasser.

 

Es ist wirklich traumhaft hier und wohl einer der schönsten Ecken Fijis, ein Ort von dem man nur ungern lossegelt, trotzdem planen wir nächste Woche Richtung Kadavu zu segeln.